Eifelsteig: Von Aachen nach Gemünd

Eifelsteig

Der Eifelsteig hat insgesamt 15 Etappen und ist 313 Kilometer lang. Als Fernwanderweg führt er von Aachen-Kornelimünster bis nach Trier. Die Etappen sind zwischen 14 und 29 Kilometer lang und fast immer gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Weil sich außerdem an den Start- und Zielorten zahlreiche Unterkünfte befinden, können Wanderer die Etappen gut aufteilen. Wer also nicht 15 Tage Zeit hat, für den lohnt sich eine kürzere Auszeit auf dem Eifelsteig. So haben wir es im Herbst 2017 gemacht. Wir sind die ersten vier Etappen von Kornelimünster bis Gemünd gewandert. Und ich nehme mein Fazit vorweg: absolut lohnend!

Note „sehr gut“ für den Eifelsteig

Der Eifelsteig ist ein Premiumwanderweg. Mit deutscher Gründlichkeit wurden hier 34 Kriterien mit über 200 Merkmalen ausgearbeitet, mit denen Wanderwege von Experten auf Herz und Nieren geprüft werden. Dazu gehören offensichtliche Dinge wie die Wegequalität oder die Güte der Markierungen, aber auch Eigenschaften wie die Einzigartigkeit der Natur, kulturelle Erlebnisse oder abwechslungsreiches Gelände. Und der Eifelsteig ist also ein Premiumwanderweg und hat den Test mit sehr gut bestanden. Zumindest was die Wegmarkierung betrifft, können wir das sofort bestätigen: Wir finden immer Wanderzeichen, wenn wir sie brauchen.

Wanderzeichen Eifelsteig
Das Wanderzeichen des Eifelsteigs leuchtet an den Bäumen. © Outdoortraum

Durchs Hohe Venn

Wir machen uns in einem eher verregneten Oktober auf den Weg. Die Tage des goldenen Herbstes sind längst vorbei und matschigem Einheitsgrau gewichen. Immer wieder droht es zu regnen. Insgesamt haben wir mit dem Wetter aber Glück, nur die Wege selbst sind extrem matschig. Trotz dieser eher mäßigen Voraussetzungen genießen wir das Gehen.

Hohes Venn
Das Hohe Venn durchwandern wir auf Holzstegen. © Outdoortraum

Geradezu perfekt passt die Herbststimmung zur melancholischen Landschaft im Hohen Venn. Während wir auf malerischen Holzstegen durch das Hochmoor wandern, fühle ich mich ein wenig wie am Meer. Vielleicht weil das Gras wogt wie die Wellen?

Hohes Venn
Weit, weiter, Hohes Venn © Outdoortraum

Wo Fels und Wasser dich begleiten

Auf dem Weg nach Monschau wird langsam klar, woher der Eifelsteig seinen Slogan hat: „Wo Fels und Wasser dich begleiten“. Wir gewinnen an Höhe, die Eifelfelsen zeigen sich im Wald und schließlich schauen wir ins Tal. Unter uns liegt sie, die „Perle der Eifel“. Monschau hat sich diesen Spitznamen sicher verdient, denn es ist entzückend wie ein Spielzeugstädtchen. Fachwerk und schieferverkleidete Häuser wechseln sich ab, während wir durch die verwinkelten Gässchen streifen. Über allem thront die Burg, in der eine Jugendherberge untergebracht ist.

Monschau
Monschau – die Perle der Eifel © Outdoortraum

Von Monschau nach Einruhr

Am nächsten Tag wandern wir von den Monschauer Felsen durch schöne Waldlandschaften zum Rursee. Schließlich soll uns ja auch das Wasser begleiten. Trotz der extrem morastigen Wege genießen wir die Strecke.

Matschige Wege Eifelsteig
Ganz schön matschig! © Outdoortraum

Der Eifelsteig ist abwechslungsreich und führt uns durch bäuerliche Kulturlandschaften, deutsche Märchenwälder und hin zum großen Stausee. Es tut uns gut, unterwegs zu sein. Obwohl es frisch ist, frieren wir nicht, denn wir sind ja immer in Bewegung. Außerdem haben wir uns vorher gut überlegt, welche Kleidung wir beim Wandern tragen wollen. Gut ist, dass wir Handschuhe eingesteckt haben, denn die Finger werden bei den herbstlichen Temperaturen schnell klamm. Zu einer ausgedehnten Brotzeit können wir uns auch nicht aufraffen. Lieber schnell was essen und dann weiter!

Von Einruhr nach Gemünd

Bei unserer letzten Eifelsteigetappe ist uns längst klar: Das müssen wir weitermachen! Zwar bleibt uns für dieses Mal nur noch ein Tag, aber der Eifelsteig ist jetzt unser Projekt. Die restlichen Etappen wollen wir auch noch gehen. Zu schön und erholsam ist das Fernwandern. Dabei ist die Anreise mit den Öffentlichen wirklich unkompliziert und die Unterkunft in Eifeler Landpensionen ein kleines Abenteuer. So sind wir ein wenig wehmütig, als wir dem Rursee langsam den Rücken kehren.

Rursee
Blick auf den Rursee © Outdoortraum

Unsere Wehmut weicht einer bedrückenden Stimmung als wir Wollseifen und Vogelsang erreichen. Die Bürger von Wollseifen wurden umgesiedelt, damit hier ein Truppenübungsplatz eingerichtet werden konnte. Und das vis à vis zur ehemaligen Naziburg Vogelsang, die weithin sichtbar auf einem Hügel thront. Zwar ist alles historisch gut aufbereitet und Wanderer lernen viel. Ich empfinde das verlassene und zerstörte Dorf dennoch als bedrückend. Ich bin froh, diesen Teil der Wanderung hinter mir zu lassen und durch den Wald auf Gemünd zuzuwandern. Wir sind froh, uns im Brauhaus am Ort aufzuwärmen. Und obwohl uns noch kalt ist, können wir einem frisch gezapften Eifeler Landbier nicht widerstehen. Wir stoßen an und wissen: Wir kommen wieder!

#FreitagsFrage: Was gehört auf die Packliste fürs Fernwandern?

Was nehme ich nur mit? Bevor ich mich auf eine Fernwanderung begebe, schreibe ich lange vorher meine Packliste. Denn wenn ich von meinen wochenlangen Wanderungen durch Spanien, England und Schottland erzähle, höre ich eine Frage besonders häufig: „Ist dir der Rucksack nicht zu schwer?“ Nö – mit ein bisschen Planung lässt sich das gut vermeiden.

Die Frage ist aber natürlich berechtigt, immerhin trage ich bei den Fernwanderungen alles, was ich brauche, auf dem Rücken. Und zu schwer ist doof. Es lohnt sich also, über die Frage „Was darf alles auf die Packliste?“ etwas länger nachzudenken.

Was darf der Rucksack maximal wiegen?

„Mehr als 11 Kilo braucht kein Mensch“, krähte mir der ältere Herr, offensichtlich wie ich ein Pilger auf dem Camino de la Costa, am Flughafen Bilbao entgegen, als er seinen Rucksack vom Gepäckband hob. „Alles darüber hinaus ist überflüssig.“ Mir wurde mulmig. Ich war das erste Mal auf einem Fernwanderweg unterwegs und mein Rucksack war schwerer. Um einiges gleich, je nachdem, welche Kleidungsstücke und Schuhe ich trug, kam ich auf 12 bis 13 Kilo. Ohne Wasser und Verpflegung, die ich ja auch immer noch mitnehmen musste. Hatte ich zu viel eingepackt?

Wanderzeichen auf dem Camino de la Costa © Cordula Natusch

Doch dann dachte ich an die Worte des Beraters, bei dem ich meinen Rucksack gekauft hatte: „Mach dir nicht zu viele Gedanken über das Gewicht. Wenn der Rucksack gut passt und das Gewicht auf den Hüften sitzt, ist das kein Problem.“ Nun denn, als Frau kann ich Hüfte gut (das ist ein echter Vorteil der weiblichen Anatomie). Wenn der Rucksack richtig gepackt ist, sollte das Gewicht gut aufgehoben sein.

Tatsächlich sind Aussagen wie „Ein Rucksack darf maximal XX Kilo wiegen“ meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Zu viele Faktoren spielen in das Gewicht rein:

• Was wiegen Rucksack und Schlafsack? Das waren bei mir die beiden größten Posten.
• Nehme ich Zelt und Kochgeschirr mit? Auch die müssen auf dem Rücken transportiert werden.
• Was brauche ich in dem Land, in dem ich unterwegs bin? Spätsommer auf dem Camino de la Costa heißt: viel Sonnenmilch, Herbst in Schottland: keine Sonnenmilch, dafür aber Handschuhe.
• Was muss ich mitnehmen? Vieles hängt vom persönlichen Bedarf ab. Am wichtigsten sind natürlich Medikamente, aber auch andere Dinge müssen im Zweifelsfall mit. So trage ich Kontaktlinsen und brauche nicht nur die Pflegemittel, sondern muss auch meine Brille mitnehmen. Alles zusammen etwa 400 Gramm – die jemand, der nicht so blind ist wie ich, nicht durch die Gegend tragen muss. Frauen brauchen mehr Hygieneartikel als Männer und da rede ich nicht von Lidschatten und Mascara, sondern von Tampons und Binden (ca. 30 Gramm).
• Was will ich mitnehmen? Auf manche Dinge will ich unterwegs vielleicht nicht verzichten. So kommen bei mir immer Stift und Notizbuch auf die Packliste, um ein Reisetagebuch zu führen (ca. 90 Gramm). Auch habe ich immer ein kleines, aber starkes Fernglas dabei.

Wie lässt sich etwas Gewicht sparen?

Dennoch ist es natürlich sinnvoll, auf das Gewicht zu achten. Die Grammzahlen bei einzelnen Posten zeigen ja, dass ich schon bewusst damit umgegangen bin. Und es lässt sich viel Gewicht einsparen!

Mit einem möglichst leichten Rucksack sind auch beschwerliche Wege zu schaffen. © Outdoortraum

• Nichts Überflüssiges mitnehmen. Das versteht sich, oder? Mein Ziel beim Packen war es, jedes Teil, das ich eingepackt hatte, auch zu gebrauchen. Und das ist mir gelungen. Sogar der Notfallschnürsenkel, den ich eingepackt hatte, kam zum Einsatz.
• Möglichst viel mitnehmen, was mehrere Funktionen erfüllen kann. Der Schnürsenkel ist ein gutes Beispiel: Der ließ sich als alles Mögliche nutzen: als Ersatzgürtel, als Wäscheleine, als Befestigung für Dinge, die ich irgendwo anbändeln wollte …
• Von zwei Dingen die leichtere Alternative wählen. Auch klar! Allerdings gilt es hier, kreativ zu sein und Alternativen zu suchen. Wäscheklammern? Sind vergleichsweise schwer und lassen sich gut durch Sicherheitsnadeln ersetzen, die ohnehin unglaublich praktisch sind. Waschmittel in der Tube, Duschgel und Shampoo? Enthalten viel Wasser und bringen dadurch überflüssiges Gewicht mit. Ich habe immer reine Kernseife dabei, die ich für alles einsetze: Klamotten, Haare, Körper. Meine Haut liebt sie und meine Haare auch – auch wenn ich jeden Tag ein wenig mehr wie Struppi aussehe, weil die ganzen weich machenden Inhaltsstoffe fehlen. Das muss aber jeder selbst ausprobieren, ob er das verträgt. Handtücher braucht man, schnell trocknende Funktionstücher aber wiegen um einiges weniger und sind in Nullkommanix wieder einsatzbereit. Übrigens lohnt sich ein Besuch bei einem guten Ausstatter, denn viele Alltagsgegenstände bekommt man im Outdoor-Laden in leichteren, platzsparenden Alternativen.
• Je nachdem, wo man unterwegs ist, kann man Dinge, die sich verbrauchen, mehr oder weniger problemlos nachkaufen. Die Erstausstattung (z. B. mein Kontaktlinsenmittel) mitzunehmen ist sinnvoll.

Stramm unterwegs mit dem passenden Gewicht auf dem Rücken. © Outdoortraum

Ich fange schon immer Wochen vor einer Fernwanderung an, den Rucksackinhalt zusammenzustellen, wiege die unterschiedlichen Alternativen penibel aus und notiere mir die Alternativen mit ihrem Gewicht in einer vorläufigen Packliste. Ein paar Tage vor der Abreise gehe ich dann alles durch und entscheide, was tatsächlich mitkommen darf und was nicht.

Meine Packliste für den Camino de la Costa

So sah meine höchst individuelle Packliste für meine erste Fernwanderung aus:

• Rucksack mit Regenhülle
• Schlafsack
• Tragetasche zum Einkaufen (mit Kleidungsstücken ausgepolstert diente sie auch prima als Sitzkissen)
• Plastiktüten (unverzichtbar, um Ordnung im Rucksack zu halten)
• Wanderstöcke (die ich jedem nur empfehlen kann)
• wasserfeste Sandalen, die auch als Duschschlappen dienen können
• Wanderstiefel
• Ersatzschnürband
• Regenjacke
• Regenhose
• regenfeste Gamaschen
• zwei Trekkinghosen mit abzippbarem Bein
• zwei Trekkingblusen oder -shirts
• Fleecejacke mit Kapuze
• Gürtel
• Halstuch
• zwei Slips
• zwei BHs
• T-Shirt für die Nacht
• drei Paar Wandersocken
• Bikini
• Kernseife mit Seifendose
• zwei Handtücher
• Waschlappen
• Geschirrtuch
• Handy mit Ladegerät und Hülle
• Kamera mit Ladegerät und Hülle
• Taschenlampe
• Löffel, Gabel, Messer
• Becher
• Personalausweis und Tickets
• Portemonnaie
• Notfallausweis
• Versichertenkarte
• Kreditkarte und Geld
• Wanderführer und Pilgerpass
• Notizbuch und Stift
• kleines Spanischwörterbuch
• kleines Erste-Hilfe-Set
• Kosmetiktasche
• kleine Bürste
• Kamm
• Haargummi und -klammern
• Sicherheitsnadeln
• Schweizer Taschenmesser
• Brille mit Etui
• Sonnenbrille mit Etui und Brillentuch
• Desinfektionstücher
• Sonnenmilch LSF 30
• Sonnencreme LSF 50
• Fußcreme
• Gesichtscreme
• Handcreme
• Lotion
• Wattestäbchen
• etwas Toilettenpapier
• Ohropax (braucht jeder, der in Herbergen übernachtet)
• Mundwasser
• Zahnpasta und Zahnseide
• Zahnbürste mit Hülle
• Deo
• Blasenpflaster
• Nagelfeile, Nagelschere und Nagelstift
• Lippenstift mit LSF 50
• Lippenpflegestift
• Schmerztabletten
• Kontaktlinsen-Aufbewahrung
• Kontaktlinsen-Reiniger
• Uhr
• Taschentücher
• Tampons
• Reisenähset
• Fernglas

Eine gut durchdachte Packliste bewahrt vor unnötigem Ballast im Rucksack. © Outdoortraum

Diese Packliste ist schon etwas älter und heute würde ich in Teilen etwas anders packen. So lohnt sich bestimmt eine Recherche, ob es mittlerweile eine App als Alternative zum Wanderführer gibt. Für das Wörterbuch gibt es die sogar ganz sicher. Auch die Blasenpflaster würde ich nicht wieder mitnehmen, ich komme mit ganz normalen Pflastern besser zurecht. Und ja: Ich hatte auch Mascara, Lidschatten und Puder dabei. Auf die paar Gramm mehr kam es nicht an. Denn das habe ich auf den Fernwanderwegen gelernt: Wenn man nicht übertreibt, ist Gewicht auf dem Rücken kein Problem.


Ich bedanke mich bei Cordula Natusch für diesen tollen Beitrag, den sie mir im Rahmen der Blogwichtelei geschenkt hat, die unser gemeinsames Netzwerk Texttreff alljährlich veranstaltet. Cordula schreibt auf ihrem Blog Abseits der Pfade über ihre Entdeckungen in Hamburg und Norddeutschland. Beitragsbild: © Rainer Sturm_pixelio.de

Habt ihr eine Frage zu irgendeinem Outdoor-Thema? Dann immer her damit! Hinterlasst hier einen Kommentar oder schreibt eine Mail an info@outdoortraum.de!

#FreitagsFrage: Welche Weihnachtsgeschenke für Outdoor-Fans kaufen?

Geschenke zu Weihnachten

Der 1. Advent steht vor der Tür und damit die alljährliche Frage, was wir unseren Lieben schenken sollen. Im Internet häufen sich die zielgruppenspezifischen Angebote und im Briefkasten wetteifern täglich Prospekte um die Gunst der Käufer. Glück hat, wer einen Outdoor-Fan beschenken darf! Denn die lieben die unverkäufliche Natur und sind oft mit gemeinsamen Aktivitäten an der frischen Luft zu begeistern. Wer es nicht dabei belassen möchte, für den sind hier ein paar Geschenkideen versammelt. Auf teure Anschaffungen für die Ausrüstung habe ich bei der Auswahl bewusst verzichtet. Stattdessen habe ich auf den Preis geachtet. Mit 8 bis 25 Euro sind alle vorgeschlagenen Weihnachtsgeschenke für Outdoor-Fans erschwinglich.

Für Alpinisten

Kletterquartett
Mit dem Kletterquartett lernt man spielend neue Routen kennen. © Outdoortraum

Was so ein echtes Alpinistenherz ist, das kriegt nie genug von den Bergen. Warum also nicht klassische und moderne Kletterrouten in den Alpen versammeln und sie in einem Quartett vorstellen? Der Panico-Verlag, bekannt für seine guten Topos, hat jedes Kärtchen liebevoll mit einer Routenskizze versehen. Das Kartenspiel eignet sich als Quartett, man kann damit aber auch UNO oder Mau-Mau spielen, wenn man etwas Fantasie mitbringt. Das Kletterquartett Alpinrouten aus dem Hause Panico kostet 8 Euro.

Für Schneehasen

Eine besonders nette Idee hatte das Team von Awesome Maps. Sie gestalten kreative Weltkarten zu unterschiedlichen Themen, so zum Beispiel für Skifahrer und Snowboarder. Nach eigener Aussage wollen sie mit ihren Karten beim Betrachter das Fernweh wecken und ihnen die Welt zeigen, „wie du sie sehen willst“. Die „Snowtrip Map“ für Skifahrer verzeichnet lohnende Skigebiete in aller Welt. Die handgefertigten Illustrationen sehen hübsch aus und laden zum Träumen ein. Ihr kennt keine Schneeliebhaber? Kein Problem: Die Karten gibt’s auch für Taucher, Surfer und viele andere Natursportarten! Also die idealen Weihnachtsgeschenke für Outdoor-Fans! Die Weltkarten gibt es ab 25 Euro.

Für Musikhörer

Obwohl eigentlich „nur“ die Musik zum gleichnamigen Film, hat es der Soundtrack „Into the Wild“ von Pearl-Jam-Frontmann Eddie Vedder zum eigenständigen Werk geschafft. Tolle Melodien und Vedders unverwechselbare Stimme sind alles, was der Naturliebhaber braucht, um sich nach draußen zu träumen. Die CD kostet nur 5,99 Euro.

Für Wanderer

Lesestoff für Outsoor-Fans
Leseratten freuen sich über passende Lektüre. © Outdoortraum

Wenn der Winter dem Wandersport eine Zwangspause verordnet, halten sich Trekking-Freunde mental fit, indem sie übers Wandern lesen. Das können sie eindrucksvoll mit dem Erlebnisbericht von Cheryl Strayed tun. In ihrer Reportage „Der große Trip“ erzählt sie, wie sie durch das Fernwandern ihre Drogensucht und ihre Beziehungsprobleme löste und schließlich das Glück fand. Wenn das nicht weihnachtlich ist! Das Taschenbuch kostet 9,99 Euro.

Für Kletterer

Kletterkalender
Der Kletterkalender ist praktisch und interessant. © Outdoortraum

Echte Kletterer wollen das ganze Jahr und jeden Tag ans Klettern denken. Glücklicherweise gibt es den Kletterkalender „Zeit im Griff“ vom Panico-Verlag. Da fällt es leicht, den nächsten Trip zu planen, zumal praktischerweise verschiedene Klettergebiete vorgestellt werden. Wer also noch Anregungen für die Reise braucht, wird hier im täglichen Termineinerlei sicher fündig. Der Kalender kostet 16,80 Euro.

Für Fotoverliebte

Diavorträge
Diavorträge über ferne Länder sind immer eine schöne Geschenkidee. © Outdoortraum

Ist die nächste Reise noch weit und erlaubt das Wetter keine Outdoor-Abenteuer, dann hilft nur die Flucht in den dunklen Vorführsaal. Es gibt verschiedene Anbieter von Filmvorführungen und Diavorträgen, die außergewöhnliche Reise- und Naturerlebnisse vorstellen. Die Vortragenden sprechen meist sehr unterhaltsam und die Bildauswahl ist hervorragend. Im Jahresprogramm finden sich bestimmt die passenden Weihnachtsgeschenke für Outdoor-Fans. Ist gerade keine Veranstaltung in der Nähe geplant, tut es notfalls ein Gutschein. Die gibt’s zum Beispiel beim Veranstalter grenzgang ab 20 Euro.

Für Naturschützer

Wer etwas für die geliebte Natur tun möchte, kann auch eine Tierpatenschaft oder eine Spende für ein Naturschutzprojekt schenken. Verschiedene Vorschläge hat etwa der WWF. Von Braunbären über Gorillas oder Haie sind Projekte auf allen Kontinenten dabei. Der Spendenbeitrag ist individuell wählbar. Als Dankeschön kann man eine Geschenkurkunde ausstellen lassen.