Gemütliches Wollschaf? Mutiger Fuchs? – Besser leben mit dem WWF

Die Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) hat eine neue Kampagne gestartet. Sie heißt „I am nature“ und verspricht den Teilnehmern, ihre versteckten Potenziale hervorzulocken. Der genau Wortlaut ist: „Werde zu dem Menschen, der in dir steckt.“

Was genau ist zu tun? Auf der Website https://iamnature.wwf.de/ kann man drei einfache Fragen beantworten:

  1. Wie viel deiner freien Zeit verbringst du in der Natur?
  2. Wie gehst du mit dem Thema Ernährung um?
  3. Wie sieht dein Wochentag aus?

Bei der ersten Frage reicht eine ungefähre Prozentangabe auf einer Leiste. Frage 2 bietet drei Antwortmöglichkeiten an und bei Frage 3 kann man die 24 Stunden des Tages aufteilen auf Schlaf, Job und Freizeit. Dann drückt man den „Auswerten“-Button und bekommt sein Ergebnis.

Was bist du? Ein mutiger, ausgeglichener Fuchs? Ein engagiertes, gemütliches Wollschaf oder doch eher die bequeme, umsichtige Eule? Vielleicht etwas ganz anderes?

Egal, wie die Definition lautet: Der WWF bietet im Anschluss ein paar passende Tipps, wie man mehr Natur, mehr Bewusstheit und einen gesünderen Lebenswandel in seinen Alltag integrieren kann. Das sind kleine Denkanstöße wie „Mobil mal anders“, also mit dem Fahrrad unterwegs, statt mit dem Auto, oder „Trink natürlich“, was heißt: lieber Tee, Wasser und Fruchtsaft, statt Kaffee, Cola und Bier. Das sind keine neuen Weisheiten, aber sie erinnern uns spielerisch daran, wie einfach es sein kann, bewusster und gesünder zu leben.

Aber was hat das mit der Umwelt zu tun? Der WWF erklärt, dass der Mensch Teil der Natur ist. Vereinfacht gesagt: Was dem Menschen guttut, ist deshalb auch gut für die Natur. Anschaulich wird das beim Essen. Würden sich die Menschen so ernähren, wie es die Wissenschaft als gesund empfiehlt, dann würde davon auch die Umwelt profitieren: 10 Prozent des globalen Flächenverbrauchs würden eingespart. Wo heute auf Feldern für zu viel Kaffee oder zu viel Weizen angebaut wird, könnten wieder Biotope mit vielfältigen Tier- und Pflanzenarten entstehen.

Schon kleine Dinge können helfen, Großes zu bewegen. Darauf möchte der WWF mit dieser Aktion hinweisen.

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